Projekt

Informationen zum Forschungsprojekt

Zivilgesellschaftliche Organisationen, Parteien und parteinahe Organisationen sowie die Menschen, die sich in diesen engagieren, sind zentraler Bestandteil der partizipativen Demokratie in Deutschland. Ihnen kommt bei der Identifikation von gesellschaftlichen und politischen Problemlagen, der Erarbeitung von Lösungsansätzen und der Umsetzung von Programmen und Projekten eine wichtige Rolle zu.

Angesichts wachsender gesellschaftlicher und globaler Herausforderungen möchten wir im Forschungsprojekt Engagement im Fokus: Motivation und Herausforderungen sozio-politischen Handelns in Deutschland untersuchen, was Menschen dazu bewegt, sich sozio-politisch zu engagieren, welche (Alltags-)Erfahrungen sie im Rahmen des Engagements machen und mit welchen Herausforderungen sie sich dabei konfrontiert sehen.

Bei einer reinen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen soll es selbstverständlich nicht bleiben. Wir untersuchen auch, wie mit Herausforderungen umgegangen wird und wie diese sich auf Ebene des Individuums und der Organisation auswirken. Die Befunde sollten nicht zuletzt die Grundlage für einen konstruktiven Dialog mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Entscheidungsträger*innen und relevanten Unterstützungsstrukturen bieten.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Leitfragen des Projekts

Das Forschungsprojekt verfolgt die folgenden vier zentralen Fragestellungen:

  1. Welchen Herausforderungen begegnen Menschen in ihrem sozio-politischen Engagement?
  2. Wie wirken sich die Herausforderungen auf die Personen aus?
  3. Wie wirken sich die Herausforderungen auf die Ausgestaltung und Form des zivilgesellschaftlichen Engagements aus?
  4. Was motiviert sozio-politisch aktive Menschen dazu, sich trotz bestehender Herausforderungen weiter zu engagieren?

Um diese Leitfragen zu beantworten, kommen verschiedene methodische Ansätze zum Einsatz, insbesondere Interviews und Online-Befragungen. Dabei verfolgen wir einen dynamischen Ansatz, in dem wir unsere methodischen Werkzeuge basierend auf neuen Erkenntnissen aus dem Austausch mit Organisationen und Individuen weiterentwickeln.